Die Ku(e)chenfee

Kochen. Backen. Liebe.

Chai Oktober 8, 2009

Einsortiert unter: Ich hab' Durst!,Urlaub in der Küche — schafundwolf @ 11:47 nachmittags
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Chai, das heißt eigentlich nichts anderes als Tee. In vielen Ländern wird er traditionell aus schwarzem Tee mit dem Zusatz einer Gewürze hergestellt. Vor allem in Indien reicht diese Tradition sehr lange zurück, viele Familien haben ihr eigenes Rezepte. Die Grundzutaten sind immer die gleichen: schwarzer Tee, Milch, eine Kombination aus verschiedenen Gewürzen und etwas Süße.  Chai kann man mittlerweile in vielen Cafés bestellen, dann ist er meist aus einem Sirup hergestellt, oder ihn im Teebeutel kaufen, aber dann ist er weniger aromatisch. Richtig traditionell wird es mit diesem Rezept:

Die Zutaten:chai

  • 3 EL schwarzer Tee (am besten Assam)
  • 1/2 TL Zimt
  • 1/2 TL Nelken
  • 1/2 TL Ingwer, gerieben
  • 1/2 TL Kardamom, gemörsert
  • 1/2 l Milch
  • 1/2 l Wasser
  • brauner Zucker, nach Geschmack

Die Zubereitung:

Die Gewürze kurz anrösten und dann mit einem 1/2 l Wasser zum Kochen bringen. 15 Minuten bei kleiner Hitze köcheln lassen. Den Topf vom Herd nehmen, den Schwarztee zugeben und 4 Minuten ziehen lassen. Milch und Zucker einrühren, nochmals aufkochen und kurz ziehen lassen. Durch ein Sieb gießen und heiß genießen.

Tipp: Wer noch nachsüßen möchte, macht das am besten mit Honig. Der Honig rundet den Geschmack des Chai ab und er wird noch aromatischer.

 

Sultans Märchen – oder: ein Gemüsecurry Oktober 8, 2009

Einsortiert unter: Der kleine Gemüsegarten,Fleisch? Iiihhh bäh!,Urlaub in der Küche — schafundwolf @ 12:51 nachmittags
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Die indische Küche ist geprägt durch die Verwendung der verschiedensten Kräuter und Gewürze. Aber man muss nicht stundenlang in der Küche stehen, um ein authentisches Gericht auf den Tisch zu zaubern. Dieses Curry ist einfach und im Nu steht ein märchenhaft leckeres Curry auf dem Tisch. Und das tolle daran: es ist nicht nur vegetarisch, sondern auch vegan.

Sultans Maerchen

Die Zutaten.

  • 60g Sultaninen
  • 250g Tofu
  • 1 große Zwiebel
  • 1 EL Ingwer, gerieben
  • Knoblauch, nach Geschmack
  • 2 TL Curry
  • 1 TL Kümmel
  • 1 TL Koriander
  • 1 TL Kurkuma
  • 1 TL Salz
  • 250g Brokkoli
  • 250g Blumenkohl
  • 4 Karotten
  • 1 Dose Kokosmilch
  • etwas Limettensaft
  • Zucker zum Abschmecken

Die Zubereitung.

Die Rosinen in etwas warmen Wasser einweichen.

Den Tofu in mundgerechte Stücke schneiden, würzen und ziehen lassen. (Gewürzt werden kann je nach Geschmack. Ich nehme ein kleines Sück Zwiebel, Koriander, Ingwer, Senfsamen und mörser die Zutaten so lange, bis eine Paste entsteht.  – Noch aromatischer wird der Tofu, wenn man ihn mehrere Stunden, oder auch über Nacht marinieren lässt.)

Der marinierte Tofu wird in einer Pfanne kross angebraten und mit einem Schuss Sojasauce abgelöscht.

Nun die Zwiebel achteln und zusammen mit Ingwer und Knoblauch in etwas Öl 5 Minuten andünsten.

Die Gewürze – Curry, Kümmel, Koriander, Kurkuma – gegebenenfalls im Mörser mahlen und dann zu den Zwiebeln geben und unter Rühren eine kurze Zeit mitdünsten lassen.

Die ganze Mischung in einen großen Topf geben. Brokkoli und Blumenkohlröschen, die Karotten und die Rosinen hinzufügen. Etwas Wasser angießen, etwa 100ml. Deckel drauf und garen lassen. Hin und wieder umrühren. Das Gemüse sollte noch bissfest sein.

Die Kokosmilch einrühren und den Tofu zugeben.  Alles noch einmal kurz aufkochen lassen. Mit etwas Limettensaft und einer Prise Zucker abschmecken.

Tipp: Wer es gerne schrf mag, so wie ich, der gibt den Gewürzen noch eine Chilischote bei.

Zum Curry schmeckt Reis oder auch frisches Chapati. Aber auch ohne Beilage ist es eine abgerundete Mahlzeit.

Bleibt etwas übrig, kann man die Reste am nächsten Tag aufwärmen, Reis und ein paar angeröstete Sesamkörner untermischen. Aus dem Curry wird dann eine überaus leckere Reispfanne.

 

 
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