Die Ku(e)chenfee

Kochen. Backen. Liebe.

Sultans Märchen – oder: ein Gemüsecurry Oktober 8, 2009

Einsortiert unter: Der kleine Gemüsegarten,Fleisch? Iiihhh bäh!,Urlaub in der Küche — schafundwolf @ 12:51 nachmittags
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Die indische Küche ist geprägt durch die Verwendung der verschiedensten Kräuter und Gewürze. Aber man muss nicht stundenlang in der Küche stehen, um ein authentisches Gericht auf den Tisch zu zaubern. Dieses Curry ist einfach und im Nu steht ein märchenhaft leckeres Curry auf dem Tisch. Und das tolle daran: es ist nicht nur vegetarisch, sondern auch vegan.

Sultans Maerchen

Die Zutaten.

  • 60g Sultaninen
  • 250g Tofu
  • 1 große Zwiebel
  • 1 EL Ingwer, gerieben
  • Knoblauch, nach Geschmack
  • 2 TL Curry
  • 1 TL Kümmel
  • 1 TL Koriander
  • 1 TL Kurkuma
  • 1 TL Salz
  • 250g Brokkoli
  • 250g Blumenkohl
  • 4 Karotten
  • 1 Dose Kokosmilch
  • etwas Limettensaft
  • Zucker zum Abschmecken

Die Zubereitung.

Die Rosinen in etwas warmen Wasser einweichen.

Den Tofu in mundgerechte Stücke schneiden, würzen und ziehen lassen. (Gewürzt werden kann je nach Geschmack. Ich nehme ein kleines Sück Zwiebel, Koriander, Ingwer, Senfsamen und mörser die Zutaten so lange, bis eine Paste entsteht.  – Noch aromatischer wird der Tofu, wenn man ihn mehrere Stunden, oder auch über Nacht marinieren lässt.)

Der marinierte Tofu wird in einer Pfanne kross angebraten und mit einem Schuss Sojasauce abgelöscht.

Nun die Zwiebel achteln und zusammen mit Ingwer und Knoblauch in etwas Öl 5 Minuten andünsten.

Die Gewürze – Curry, Kümmel, Koriander, Kurkuma – gegebenenfalls im Mörser mahlen und dann zu den Zwiebeln geben und unter Rühren eine kurze Zeit mitdünsten lassen.

Die ganze Mischung in einen großen Topf geben. Brokkoli und Blumenkohlröschen, die Karotten und die Rosinen hinzufügen. Etwas Wasser angießen, etwa 100ml. Deckel drauf und garen lassen. Hin und wieder umrühren. Das Gemüse sollte noch bissfest sein.

Die Kokosmilch einrühren und den Tofu zugeben.  Alles noch einmal kurz aufkochen lassen. Mit etwas Limettensaft und einer Prise Zucker abschmecken.

Tipp: Wer es gerne schrf mag, so wie ich, der gibt den Gewürzen noch eine Chilischote bei.

Zum Curry schmeckt Reis oder auch frisches Chapati. Aber auch ohne Beilage ist es eine abgerundete Mahlzeit.

Bleibt etwas übrig, kann man die Reste am nächsten Tag aufwärmen, Reis und ein paar angeröstete Sesamkörner untermischen. Aus dem Curry wird dann eine überaus leckere Reispfanne.

 

 
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